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Sternenschnuppen


Verglühende Steine sind mir gar nicht schnuppe,
bin draußen, alleine, nur mit einer Fluppe,
und schau auf die Sterne, das große Gefunkel,
und sähe so gerne, denn es ist ja dunkel,
die leuchtenden Spuren stellaren Vergehens,
das Ende von Touren des Weltraumgeschehens. 

Sekunden des Sterbens zu meinem Gefallen,
der GAU des Verderbens beklatscht von uns allen
zum Wünscheerfüllen, doch nur heimlich leise,
denn erst ganz im Stillen gehen diese auf Reise,
verschwiegen von allen, nach endlosem Warten
auf kosmisches Knallen im heimischen Garten.

Die meisten der Dinger sind eh zu behende,
die Zeit rinnt durch Finger und an ihrem Ende
führt langsames Denken zu halben Ideen,
die wir nur verschenken beim Himmelbesehen;
es bleiben die Träume von Geld, Glück und Ehren,
Gedankenspielräume profaner Begehren.
 

Dirk Juschkat, 2018 - Alle Rechte liegen beim Autor.
 
 
 

 

 

 
Dirk Juschkat