Schweigen


Und wieder schweigt dein Grab mich an,
vermag kein Zeichen zu entdecken,
weiß nicht, ob ich dir sagen kann,
wie sehr du fehlst, wie du mich rührst,
und ob du die Gedanken spürst,
die sich in meinem Kopf verstecken.

So wie dein Leben schweig auch ich,
versuche, dich nun zu verstehen,
dabei merke ich innerlich,
wie einsam wir doch beide sind,
egal ob Vater oder Kind,
und würde dich gern wieder sehen.

Das, was uns trennt, ist sonderbar,
genau so wenig zu begreifen,
wie alles Leben, das mal war,
ein immer fortgesetzter Traum,
gezogen über Zeit und Raum,
unendlich Seelen, um zu reifen.

Wie alles wird, bleibt unbekannt,
und niemand da, ihn zu befragen,
nur meine Hoffnung in der Hand,       
ich lebe weiter mit dem Schmerz,
doch trag ich dich in meinem Herz,
das soll dir wohl mein Schweigen sagen.


Dirk Juschkat, 2010 - Alle Rechte liegen beim Autor.

  

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